Zukunftsgarten "Emscher nordwärts"

Der Blick richtet sich nach Norden

Der wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Wandel in Dortmund ist geprägt durch die Entwicklung von einem traditionellen Industrie- zu einem bedeutenden und modernen Industrie- und Dienstleistungsstandort. Der Erhalt und die Schaffung attraktiver Stadtteile und die Revitalisierung der Wohngebiete stellen eine Herausforderung für die vom Wandel betroffenen Menschen sowie für die gestaltenden Kräfte in Politik und Wirtschaft dar. 

Der Zukunftsgarten ist eine riesige Chance für Dortmund und seine Quartiere entlang der Emscher: Im Zuge des Großprojekts „Emscher nordwärts“ sollen neue grüne Korridore, flankiert durch Quartiersverbindungen, die Lebensqualität vor Ort steigern – und das weit über das Jahr 2027 hinaus.

Planungswettbewerb für Zukunftsgarten „Emscher nordwärts“ abgeschlossen

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur IGA 2027 in Dortmund ist erreicht: Der internationale, interdisziplinäre freiraumplanerische Realisierungswettbewerb für den Dortmunder Zukunftsgarten fand im Juli 2020 seinen Abschluss.

 

Neue Perspektiven entwickeln – den Horizont erweitern

16 Büros haben sich am Wettbewerb beteiligt und ihre Vorschläge für eine nachhaltige Gestaltung des eintrittspflichtigen Bereichs der Gartenschau in Dortmund eingereicht. In dem Gebiet rund um die Kokerei Hansa in Huckarde liegen unter anderem der Grünanger, das Brückenbauwerk „Haldensprung“, das Bahnbetriebswerk Mooskamp, der Energiecampus sowie Teile des Deusenbergs.

Nördlich und südlich des eintrittspflichtigen Geländes sollen zusätzlich bis zur IGA 2027 entlang der Emscher die angrenzenden Stadtteile und Landschaftsräume besser miteinander verbunden und die Quartiere gestärkt werden.

Den ersten Preis des Wettbewerbs vergab die Jury an den Entwurf des federführenden Büros „bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh“. Ziel des Konzeptes ist es, den Zukunftsgarten als Kokereipark aus der alten Kokerei Hansa zu entwickeln.

Weitere Planungen

Als nächste Schritte werden die Ideen aus dem Wettbewerb vertieft und für die bauliche Umsetzung konkretisiert. Die Baumaßnahmen sollen bis 2025 beendet sein, damit darauf aufbauend die Pflanzungen für die Gartenschau in Dortmund erfolgen können.

ZUKUNFTSIMPULSE ÜBER 2027 HINAUS

Insgesamt soll die IGA eine langfristige Entwicklung in Gang setzen, die auch über 2027 hinaus mehr Lebensqualität für die Dortmunder*innen mit sich bringt. Von den Planungen bis zur Gartenausstellung selbst besteht dabei die Möglichkeit für die Bürger*innen, sich aktiv einzubringen. Dadurch entsteht die Chance, den Strukturwandel in Dortmund gemeinsam vor Ort zu gestalten.

Am 8. Juli 2019 gab die Stadt interessierten Bürger*innen im Rahmen einer Beteiligungsveranstaltung auf der Kokerei Hansa die Möglichkeit, sich umfassend über das IGA-Projekt „Emscher nordwärts“ zu informieren und eigene Vorschläge einzubringen. Im Herbst 2020 konnte die Öffentlichkeit ihre Ideen für die Zukunft des Deusenbergs im Rahmen einer Online-Befragung einbringen. Die Rückmeldungen wurden intensiv ausgewertet und in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Sie sollen bei der Weiterentwicklung des Deusenbergs im Zuge der IGA 2027 berücksichtigt werden.
Weitere Beteiligungsveranstaltungen werden folgen.

Entdecken und informieren:

Das Bild zeigt eine Broschüre zum Dortmunder Zukunftsgarten in Nahaufnahme.

Die IGA im Web

Auch auf der Website der Stadt Dortmund sind die IGA 2027 und das Stadtentwicklungsprojekt „Emscher nordwärts“ vertreten.

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Das Bild zeigt das Gelände der Kokerei Hansa aus der Vogelperspektive.

Die Transformation der Kokerei Hansa

Ein Kurzfilm gibt Einblicke in geplante sowie laufende Sanierungsarbeiten an der Kokerei Hansa - aus dem Industriekomplex wird ein Zukunftsstandort!

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Das Bild zeigt die Titelseite der Wettbewerbsdokumentation des Zukunftsgartens Dortmund.

Wettbewerbsdokumentation

Die Wettbewerbsdokumentation gibt Einblicke in das Wettbewerbsverfahren sowie dessen Ergebnisse.

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