Projektort:

Essen

Träger:

Stadt Essen

Fläche:

6 ha

Investition:

ca. 1,5 Mio €

Essener Ruhrtal

Behutsame Weiterentwicklung des Baldeneyseeufers / Haus Scheppen

Nachhaltig und inklusiv: Mit diesem zentralen Anspruch wird das Ufer des Baldeneysees rund um Haus Scheppen sorgsam umgestaltet. Das Ziel: ein Ausflugsziel für alle.

Bereits heute ist das Ruhrtal ein gefragter und viel frequentierter Freizeitort. Zentrale Anlaufstellen für Besucherinnen und Besucher aus der Region: Haus Scheppen und der Anleger der Weißen Flotte. Ein zentraler Aspekt des Konzeptes ist daher eine klimafreundliche Mobilitätsentwicklung, die insbesondere den Rad- und barrierefreien Fußverkehr stärken und das Gebiet vom bisherigen Pkw-Aufkommen entlasten soll. Und das, ohne den beliebten Bikertreff an Haus Scheppen einzugrenzen. Angestrebt wird die behutsame Weiterentwicklung hin zu einem Freizeitraum mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten, der nicht zuletzt auch die Akteurinnen und Akteure vor Ort, also etwa die Gastronomiebetriebe, den Campingplatz, die Vereine und die Hespertalbahn, fördert. In Sachen Nachhaltigkeit setzt das Vorhaben unter anderem auf die Anpflanzung wegbegleitender Gehölzbestände, die Entsiegelung bestehender Parkplatzflächen sowie auf Ladestationen für Elektromobilität. Vorhandene industriekulturelle Angebote sollen über ein barrierefreies, digitales Angebot ebenfalls weiter erschlossen werden. Das Projekt versteht sich als Modellvorhaben für ein nachhaltiges und inklusives Tourismusmanagement.

© Rupert Oberhäuser
Ein klimafreundliches Mobilitätskonzept soll das Essener Ruhrtal künftig weiter erschließen. © Rupert Oberhäuser

INNOVATION

Die Entwicklung des Baldeneysees und angrenzender Landschaftsräume ist beispielhaft für alle Ruhrstauseen und die zukünftige Entwicklung von Erholungsräumen.

INTEGRATION

Grün und Gruga hat gemeinsam mit dem Fachbereich 01-02 (Stabsstelle Bürgerbeteiligung und Ehrenamt) Anfang 2024 einen halbjährigen, mehrstufigen, iterativen Beteiligungsprozess angestoßen, in dem Bürgerinnen und Bürger, Anliegerinnen und Anlieger sowie verschiedene Fachbereiche der Stadtverwaltung einbezogen wurden. Viele der Anregungen und Ideen aus diesem Beteiligungsprozess sind in das Gesamtkonzept eingeflossen.

Wie wollen wir morgen leben?

„Ein gemeinsam weiterentwickelter Freizeitort, der sowohl die diversen Nutzungsansprüche als auch die Aspekte der Nachhaltigkeit vereint."