Nach vier Monaten in der Gelsenkirchener Innenstadt zieht die Pop-up IGA weiter: Rund 6.000 Tassen Gelsenkirchener IGA-Tee, über 20 Veranstaltungen und zahlreiche Begegnungen machten das temporäre Teehaus zu einem lebendigen Ort für Austausch, Kultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung. Ab Juli ist die Pop-up IGA in Dortmund zu Gast.
Gelsenkirchen. Nach vier erfolgreichen Monaten hat die Pop-up IGA in der Gelsenkirchener Innenstadt ihre Türen geschlossen. Zum Abschluss lud die IGA 2027 Ruhrgebiet zu einem Fest der Begegnung ein. Besucherinnen, Projektpartnerinnen und Unterstützer*innen nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam auf zahlreiche Veranstaltungen, Gespräche und Erlebnisse im mobilen Teehaus zurückzublicken.
Seit der Eröffnung im Februar war die Pop-up IGA ein offener Treffpunkt mitten in der Fußgängerzone. Dreimal pro Woche öffnete das temporäre Teehaus regulär seine Türen, ergänzt durch zahlreiche Veranstaltungen außerhalb der Öffnungszeiten. Mehr als 20 Formate aus den Bereichen Kultur, Nachhaltigkeit, Bildung, Biodiversität und Stadtentwicklung machten die Pop-up IGA zu einem lebendigen Ort der Beteiligung.
Kultur, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung mitten in Gelsenkirchen
Zu den Höhepunkten der Pop-up IGA Gelsenkirchen zählten Ausstellungen des Weltacker e.V., des Naturgarten e.V., der Fairen Metropole Ruhr sowie des Architekten Björn Wollersheim gemeinsam mit SSP Architekten. Auch musikalisch setzte das Teehaus Akzente: Lokale Künstler*innen des Labels 99 Rockets Records sorgten mit Konzerten für besondere Abende in der Innenstadt.
Darüber hinaus bot die Pop-up IGA Raum für Bildung und Umweltwissen. Kita-Kinder erfuhren bei Vorträgen von Sybille Hellier Spannendes über Regenwürmer. Workshops und Fachvorträge eröffneten neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Biodiversität und die Frage, wie Städte klimaresilienter und lebenswerter gestaltet werden können.
Rund 6.000 Tassen Gelsenkirchener IGA-Tee ausgeschenkt
Ein besonderer Begleiter der vergangenen Monate war der Gelsenkirchener IGA-Tee. Rund 6.000 Tassen wurden in der Pop-up IGA ausgeschenkt. Die Teemischung war in einem Workshop entstanden: Grundschulkinder hatten bei einer „Grün-Recherche“ geeignete Kräuter in ihrer Nachbarschaft kartiert. Anschließend wurde gemeinsam gemischt, probiert und ein sinnliches Symbol für die vegetative Stärke und Vielfalt Gelsenkirchens geschaffen.
Offener Treffpunkt für spontane Besuche und Stammgäste
Die zentrale Lage in der Fußgängerzone machte die Pop-up IGA besonders niedrigschwellig. Viele Passant*innen kamen spontan aus Neugier herein und blieben auf eine Tasse Tee. Mit der Zeit entstand eine kleine Gemeinschaft von Stammgästen, die das Teehaus regelmäßig als Treffpunkt nutzten.
„Die Pop-up IGA hat gezeigt, wie einfach Begegnung entstehen kann, wenn man Menschen einen offenen und einladenden Raum bietet. Besonders schön war zu erleben, wie aus spontanen Besuchen Gespräche, aus Gesprächen Ideen und aus Ideen gemeinsame Projekte wurden. Genau diese Atmosphäre möchten wir mit der IGA 2027 schaffen“, sagt Friederike Faas, Abteilungsleiterin der IGA-Ebene MEIN GARTEN.
Auch Architekt und Ausstellungsmacher Björn Wollersheim blickte bei der Abschlussveranstaltung auf seine Erfahrungen in der Pop-up IGA zurück. Gemeinsam mit SSP Architekten hatte er eine Ausstellung zu Klimaresilienz und Biodiversität entwickelt, die durch Fachvorträge zu Wildbienen sowie zu den Zusammenhängen von Klima, Artenvielfalt und Gesundheit ergänzt wurde. Die Resonanz der Besucher*innen sei durchweg positiv und sehr anregend gewesen.
Pop-up IGA macht die Vision der IGA 2027 erlebbar
„Wer das Teehaus besucht hat, konnte erleben, worum es bei der IGA 2027 geht: um Gemeinschaft, Zukunftsideen und die Frage, wie wir unsere Städte lebenswerter gestalten können“, betont Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet. „Die Pop-up IGA hat Menschen zusammengebracht, die sich sonst vielleicht nie begegnet wären. Die Offenheit der Menschen, die Unterstützung unserer Partner und das Engagement vieler Beteiligter haben diesen Ort zu etwas Besonderem gemacht. Diese Erfahrungen nehmen wir mit auf dem Weg zur IGA 2027 und zum nächsten Standort der Pop-up IGA in Dortmund.“
Pop-up IGA ab Juli in Dortmund
Die Pop-up IGA ist Teil der Vorbereitungen auf die Internationale Gartenausstellung 2027 im Ruhrgebiet. Als temporäre Teehäuser schaffen die Pop-up-Standorte bereits heute Orte für Begegnung, Kultur, Bildung und Beteiligung. Sie machen sichtbar und erlebbar, wofür die IGA 2027 steht: nachhaltige Stadtentwicklung, grüne Infrastruktur, gemeinschaftliches Engagement und neue Ideen für lebenswerte Städte.
Nach Stationen in Duisburg und Gelsenkirchen wird die Pop-up IGA ab Juli für mehrere Monate in Dortmund zu Gast sein.

