Oberbürgermeister Thorsten Berg nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Projektbeteiligten entgegen. „Mit dem ALTMARKTgarten setzt Oberhausen ein starkes Zeichen für innovative Stadtentwicklung“, sagte Berg. Das Projekt verbinde ökologische Verantwortung, technologische Innovation und regionale Versorgung und liefere wichtige Impulse für lebenswerte Städte der Zukunft.
Urban Farming mitten in der Innenstadt
Der ALTMARKTgarten gilt als Vorzeigeprojekt der urbanen Landwirtschaft. Das Gewächshaus wurde 2019 auf dem Dach des Jobcenters Oberhausen am Altmarkt eröffnet und umfasst rund 1.100 Quadratmeter. Dort werden mithilfe innovativer Technologien Kräuter, Salate und Erdbeeren angebaut.
Entwickelt wurde das Konzept unter anderem vom Fraunhofer UMSICHT im Rahmen des inFARMING®-Ansatzes. Neben der Lebensmittelproduktion dient das Dachgewächshaus auch als Reallabor für Forschung und nachhaltige Ernährungskonzepte der Zukunft.
Eines von 30 Zukunftsprojekten der IGA 2027
Der ALTMARKTgarten wurde in einem mehrstufigen Auswahlverfahren als eines von 30 Projekten aus insgesamt 62 Einreichungen der Ruhrgebietskommunen ausgewählt. Die Projekte werden während der IGA 2027 als Beispiele für innovative und nachhaltige Entwicklungen im Ruhrgebiet präsentiert.
„Das Projekt zeigt, welche Chancen in der Nutzung städtischer Dachflächen liegen“, sagte Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH. Gleichzeitig mache der ALTMARKTgarten sichtbar, wie nachhaltiger Gartenbau in Städten funktionieren könne und bringe Forschung, Technologie und Lebensmittelproduktion zusammen.
Tag der offenen Tür am 9. Mai
Anlässlich der Auszeichnung lädt der ALTMARKTgarten am Samstag, 9. Mai 2026, von 11 bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür auf das Dach des Jobcenters Oberhausen, Marktstraße 31, ein. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in Urban Farming und die städtische Lebensmittelproduktion. Außerdem werden Gemüse-Jungpflanzen gegen Spende angeboten.

