Mit dem Grünen Ring Mitte wird eine zentrale Grünverbindung im Stadtteil Hochfeld umfassend weiterentwickelt und aufgewertet. Beim heutigen Pressetermin stellten die Wirtschaftsbetriebe Duisburg gemeinsam mit Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, Falko Kupsch, Abteilungsleiter im Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg, Sebastian Beck, Vorstand der Wirtschaftsbetriebe Duisburg, sowie Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet gGmbH, die Planungen für den mittleren Abschnitt vor und gaben einen Ausblick auf die neuen Angebote.
Der Grüne Ring ist eine parkähnliche Grünverbindung, die sich von der Duisburger Innenstadt bis zum RheinPark erstreckt und damit eine wichtige Verbindung zum Zukunftsgarten der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) schafft. Der rund 67.000 Quadratmeter große Abschnitt „Grüner Ring Mitte“ wird im Zuge der IGA gezielt weiterentwickelt: Bestehende Grünflächen werden besser vernetzt, Wegebeziehungen gestärkt und neue Aufenthaltsqualitäten geschaffen. So entsteht eine der zentralen grünen Achsen Duisburgs, die die Innenstadt mit dem Rhein verbindet und die Lebensqualität im Stadtteil Hochfeld nachhaltig stärkt.
Mit dem Grünen Ring Mitte wird ein wichtiger Baustein der integrierten Stadtentwicklung in Duisburg weiterentwickelt. Grün- und Freiräume übernehmen dabei zentrale Funktionen: Sie verknüpfen Quartiere, verbessern das Stadtklima und schaffen Aufenthaltsqualität im Alltag. Gerade in dicht bebauten Stadtteilen wie Hochfeld sind solche Verbindungen entscheidend, um die Stadt insgesamt lebenswerter und zukunftsfähiger zu gestalten.
Ein besonderer Schwerpunkt der Umgestaltung liegt auf neuen Spiel-, Sport- und Bewegungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen. Auf der zentralen Wiesenfläche entstehen künftig ein Streetball- und ein Fußballfeld, die vor allem Jugendlichen und jungen Erwachsenen zusätzliche Möglichkeiten für Bewegung und gemeinschaftliche Nutzung bieten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Boulefläche sowie eine Calisthenics-Anlage, die insbesondere für freies Kraft- und Fitnesstraining im öffentlichen Raum ausgelegt ist.
Auch für Kinder und Familien werden neue attraktive Angebote geschaffen: Eine Boulderwand sowie ein naturnah gestalteter Spielbereich laden zum Klettern, Balancieren und Entdecken ein. Im Umfeld des Jugendzentrums „Blaues Haus“ entstehen darüber hinaus zusätzliche Aufenthaltsflächen, Tischtennisplatten sowie weitere niedrigschwellige Bewegungsangebote, die den Standort zu einem lebendigen Treffpunkt im Quartier machen.
Mit dem Grünen Ring Mitte wird ein bestehender Freiraum gezielt weiterentwickelt und um vielfältige neue Nutzungsmöglichkeiten ergänzt. Die Kombination aus Sport, Spiel, Aufenthalt und Begrünung schafft einen Ort, der im Alltag intensiv genutzt werden kann und langfristig einen Mehrwert für das Quartier bietet.
Ein besonderes Highlight der Umgestaltung ist der geplante Pumptrack in unmittelbarer Nähe des Jugendzentrums. Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und kleinen Sprüngen, der ohne Anschieben durch Gewichtsverlagerung – das sogenannte „Pumpen“ – befahren wird. Der Pumptrack kann mit Fahrrädern, Rollern, Skateboards oder Inlineskates genutzt werden und spricht damit unterschiedliche Altersgruppen und Erfahrungsstufen an. Geplant sind zwei Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, sodass sowohl Anfängerinnen und Anfänger als auch Fortgeschrittene passende Angebote finden.
Der Grüne Ring Mitte zeigt beispielhaft, wie durch die IGA 2027 langfristige Impulse für die Stadtentwicklung gesetzt werden. Bestehende Räume werden neu gedacht und miteinander verknüpft – insbesondere die Verbindung von Innenstadt, Quartier und Rhein spielt dabei eine zentrale Rolle.
Neben den neuen Nutzungsangeboten wird auch die ökologische Qualität des Grünen Rings deutlich gestärkt. Neue klimaresiliente Pflanzungen, zusätzliche Bäume und naturnahe Flächen tragen dazu bei, das Mikroklima zu verbessern, die Artenvielfalt zu fördern und den Freiraum langfristig an die Folgen des Klimawandels anzupassen.


