Das Projekt „Burgruine mit Freiheit“ in Wetter hat den Qualifizierungsprozess für die IGA Metropole Ruhr 2027 mit dem Erhalt der Förderzusagen erfolgreich abgeschlossen und kann bis zum Ausstellungsjahr umgesetzt werden. Dafür erhielt das Projekt im Rahmen eines Regionalen Forums den 3. Stern verliehen.
Sie gehört zu den geschichtlich bedeutendsten Burgen des Ruhrtals, war Ausgangspunkt der Stadtentwicklung von Wetter (Ruhr) und gilt – dank Friedrich Harkorts Mechanischer Werkstätten – als einer der wichtigsten Orte der frühen Industriegeschichte des Ruhrgebiets: die Burgruine Wetter. Gemeinsam mit dem benachbarten Fachwerkviertel Freiheit soll sie dem Anspruch als außergewöhnliche Landmarke im Mittleren Ruhrtal bis zur IGA 2027 auch optisch wieder entsprechen und vor allem: für die Menschen der Region wieder zugänglich werden. Ein erster Projektbaustein widmet sich dem weitläufigen Außengelände, das zwischen Ruine und Turm komplett autofrei geplant ist. Hier wird ein attraktiver Platz mit Sitzpodesten aus Ruhrsandstein gleichermaßen kurzzeitiger Erholung wie kulturellen Veranstaltungen dienen. In einem zweiten Schritt geht es der Burg an die Substanz: Das Mauerwerk muss aus Gründen der Verkehrssicherheit vollständig überarbeitet werden. Ein transparentes Dach soll die Funktion des Denkmals als außergewöhnlicher Veranstaltungsort dabei noch einmal „untermauern“. Infotafeln, Zeitsteine mit historischen Kenndaten, digitale Medien und insbesondere das neue Aussichtsdeck mit einem einzigartigen Blick über das Ruhrtal beweisen künftig, dass sich die Burg Wetter ihren Platz als „Ruhrfenster“ in der Kooperationsgemeinschaft Flusslandschaft Mittleres Ruhrtal wahrlich verdient hat.
