Der Baustart erfolgte bereits im Februar 2026. Die markante Holzkonstruktion soll im Herbst fertiggestellt sein, die weiteren Einbauten sind rechtzeitig zur Eröffnung der IGA 2027 am 23. April 2027 geplant. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt Duisburg, der Wirtschaftsbetriebe Duisburg und weiteren Projektbeteiligten wurde das Bauwerk heute im Rahmen eines Pressetermins vorgestellt.
Ein neuer Blickfang für den RheinPark
Der Pavillon wird künftig zentraler Anlaufpunkt für Gäste der IGA 2027 sein. Hier werden Ticketverkauf, Informationen und Serviceangebote gebündelt. Gleichzeitig soll das Gebäude weit mehr sein als ein funktionaler Eingang: Schon beim Ankommen setzt der Pavillon einen architektonischen Akzent und schafft einen einladenden Auftakt für den Besuch des Zukunftsgartens.
Geplant wurde das Bauwerk vom Duisburger Büro Druschke NxT Architektur. Entstehen wird eine rund 60 Meter lange und 20 Meter breite Dachkonstruktion mit etwa 1.200 Quadratmetern Fläche. Besonders auffällig: Das weit gespannte Dach wird lediglich von sechs Stützen getragen und wirkt dadurch offen, leicht und transparent.
Architektur mit Bezug zur Stadt
Gestalterisch verbindet der Pavillon moderne Architektur mit Anklängen an die industrielle Geschichte Duisburgs. Die Konstruktion aus Brettschicht- und Konstruktionsvollholz greift Bewegung und Offenheit auf: Das Dach verdichtet sich zur Mitte hin und öffnet sich an den Seiten wieder – als Symbol für das Zusammenkommen vieler Menschen.
Auch die Gestaltung der späteren Einbauten nimmt Bezug auf die Stadt und den Hafenstandort Duisburg. Unter dem Dach entstehen Kassen-, Informations- und Serviceräume, deren Gestaltung an Container und Hafenarchitektur erinnert.
Die lichtdurchlässige Dachhaut sorgt tagsüber für eine helle und freundliche Atmosphäre. Abends wird der Pavillon durch gezielte Beleuchtung zusätzlich in Szene gesetzt und soll so auch außerhalb der Öffnungszeiten ein markantes Erkennungszeichen im RheinPark werden.
Nachhaltig geplant – auch über die IGA hinaus
Der Eingangspavillon ist von Beginn an nachhaltig konzipiert. Die modulare Konstruktion kann nach der IGA 2027 weitergenutzt und an anderer Stelle wieder aufgebaut werden. Ein konkretes Nachnutzungskonzept wird derzeit von der Stadt Duisburg erarbeitet.
Mit dem neuen Pavillon entsteht damit nicht nur ein prägnanter Eingang für die IGA 2027, sondern auch ein Bauwerk mit langfristiger Perspektive für die Stadt Duisburg.


