Flotationsbecken
Biodiversität auch in einem gewerblichindustriell geprägtem Umfeld
Amphibienlandschaft mit Lehrpfad
Das Ende des Steinkohlenbergbaus in Bottrop war zugleich der Startschuss für eine nachhaltige Transformation der letzten bergbaulich genutzten Flächen und die Rückgewinnung von wertvollen Landschaftsräumen. Zu diesen zählen auch die ehemaligen Flotationsbecken in Welheim, die das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW aufgrund ihrer hohen ökologischen Wertigkeit für Amphibien unter Schutz gestellt hat. Die Ausweitung des Projektes hin zu einem besonderen Ort der Industrienatur erscheint dabei gleich in mehrfacher Hinsicht erstrebenswert: Als Rückzugsort für schützenswerte Flora und Fauna stärkt die neue Amphibienlandschaft den Biotopverbund im Rahmen des interkommunalen Großprojektes Freiheit Emscher und des Grünzugs C – und dies nicht zuletzt als hochwertige Ökokontenfläche. Darüber hinaus birgt die Lage am Boye-Radweg enormes umweltpädagogisches Potenzial, beispielsweise für Radwandernde, denen über eine Aussichtsplattform sowie Informationstafeln und Hörstationen die Funktion der Flotationsbecken für die Natur aufgezeigt werden soll. Vorgesehen ist unter Federführung der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet zudem die Öffnung des einstigen Bergbau-Standortes hin zu einem temporären außerschulischen Lernort und Ausgangspunkt für Themenführungen.
Impressionen
Investition
Aussichtsplattform sowie Informationstafeln und Hörstationen werden die Funktion der Flotationsbecken für die Natur zeigen.
Image
Das Projekt transformiert bergbaulich genutzte Flächen zu einem besonderen Ort der Industrienatur und gewinnt wertvolle Landschaftsräume zurück.
Lageplan
Anschrift
Flotationsbecken
In d. Welheimer Mark 190
46238 Bottrop
Kontaktinformationen
Stadt Bottrop
Fachbereich Umwelt und Grün
- Brakerstraße 74, 46238 Bottrop
