Zukunftsgarten Dortmund

Wo Industriekultur Zukunft atmet

Dort, wo früher Koksöfen glühten und Rauch den Himmel prägte, entsteht heute ein Ort, der überrascht, bewegt und zum Verweilen einlädt. Rund um die historische Kokerei Hansa wächst zur IGA 2027 ein außergewöhnlicher Zukunftsgarten heran – ein Raum, in dem Industriekultur und Natur nicht nebeneinanderstehen, sondern miteinander verschmelzen.

Kokerei Hansa mit Kokereipark

Die Kokerei Hansa war einst ein Symbol industrieller Kraft. Heute wird sie durch die Industriedenkmalstiftung behutsam saniert und neu erlebbar gemacht. Für die IGA 2027 erhält das Areal einen neuen Eingangsbereich, der zugleich das Tor in den Zukunftsgarten bildet. Wer hier ankommt, betritt nicht nur ein historisches Gelände, sondern einen Ort des Wandels – sichtbar, greifbar und offen für neue Perspektiven.

Von dort aus gesehen hinter den Gebäuden entsteht der Kokereipark, ein rund 14 Hektar großer Freizeit- und Erholungsraum. Weite Wiesen, neue Wege und vielfältige Bewegungsangebote laden dazu ein, den Alltag hinter sich zu lassen. Im Mittelpunkt steht ein spektakuläres Highlight: die Spiel- und Erlebnisskulptur „Wolke“. Sieben miteinander verschränkte Stahlringe, bis zu 28 Meter im Durchmesser, erinnern an die Dampfwolken vergangener Industriezeiten. 

Hier entsteht ein Ort voller Fantasie – mit Kletternetzen, Sand- und Wasserspielbereichen sowie Trampolinen. Ein Platz, an dem Kinder spielen, Erwachsene staunen und Industriekultur plötzlich ganz leicht wirkt.

Kokerei Hansa Dortmund | IGA2027 | 01.09.2024
© Uwe Grützner / TU Dortmund

Brückenschlag und Ort der Bewegung

Ein weiterer Hotspot des Zukunftsgartens ist der Deusenberg. Was einst als Schuttdeponie begann, ist heute ein grünes Paradies mit weitem Blick über Dortmund. Zur IGA 2027 wird der Berg behutsam weiterentwickelt: Neue Aussichtspunkte eröffnen überraschende Perspektiven, der Blick auf Dortmunds Skyline ist atemberaubend, und die modernisierte Mountainbike-Strecke sorgt für sportliche Herausforderungen. Rund 19 Hektar werden Teil des Zukunftsgartens, während große Flächen weiterhin frei zugänglich bleiben.

Verbunden werden Kokereipark und Deusenberg durch den „Haldensprung“ – eine 160 Meter lange Brücke für Fuß- und Radverkehr. Sie ist mehr als eine neue Wegeverbindung: Sie schlägt symbolisch wie real eine Brücke zwischen den Stadtteilen Huckarde und Deusen und macht den Zukunftsgarten als zusammenhängenden Erlebnisraum erfahrbar.

Wer sich gern bewegt, findet im Bewegungsgarten sein Revier: Fußball, Basketball, Parkour oder Fitness – hier treffen sich Menschen jeden Alters. Bewegung wird Teil des Landschaftserlebnisses, ganz selbstverständlich und mitten im Grünen.

© bbz landschaftsarchitekten

Baulich bildet die „Wolke“ das Highlight des Zukunftsgartens: Eine begehbare Spiel- und Erlebnisskulptur im Norden des neuen Parks, bestehend aus sieben ineinander verschränkten Stahlringen mit Kletternetzen und einem Durchmesser von bis zu 28 Metern.

Moderne Gartenkunst und Pflanzenvielfalt erleben

Der Zukunftsgarten Dortmund präsentiert auf rund 7.000 m² die gesamte Bandbreite moderner Garten- und Pflanzenkultur. Von klassischem Wechselflor über innovative Staudenbilder bis hin zu alltagsnahen Gartengestaltungen verbindet die Ausstellung Farbe, Struktur und kreative Themenwelten.

Ein Jubiläum voller Highlights

Ein Highlight ist der Wechselflor entlang der Weißen Straße der Kokerei Hansa, am Brückenplatz, Mooskamp und im Dahliengarten: Auf über 3.000 m² sorgen saisonal wechselnde Pflanzbilder für immer neue Eindrücke, jede Fläche mit eigenem gestalterischem Konzept. Ergänzt wird das Angebot durch Staudenpflanzungen, individuelle Beete von 16 Ausstellern und das Jubiläumsbeet des Bundes deutscher Staudengärtner zum 75-jährigen Bestehen.

Weitere Schwerpunkte bilden ein Gemüsegarten, ein Balkongarten und Flächen mit botanischen Besonderheiten. Zwei Blumenhallenschauen mit rund 20 Inszenierungen unter dem Leitmotiv „Welten, Kulturen, Regionen“ zeigen, wie Floristik als gestaltende Kunst Gartenbau erlebbar macht. Der Zukunftsgarten Dortmund wird so zum inspirierenden Vorzeigeprojekt für nachhaltigen, alltagstauglichen und zukunftsorientierten Gartenbau.

Alter Kühlturm der Kokerei im Hintergrund. Im Vordergrund gelbe Blumen
© IGA 2027 | Oberhäuser

Ein Flug über den Zukunftsgarten Dortmund

YouTube starten: FCcjfhhChBc
Hinweis: Wenn Sie das Video aktivieren, werden Daten an die externe Videoplattform YouTube übermittelt und Sie erklären sich gleichzeitig damit einverstanden. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Die Kletter- und Erlebnisskulptur "Wolke"

YouTube starten: _lfWwtOBNTU
Hinweis: Wenn Sie das Video aktivieren, werden Daten an die externe Videoplattform YouTube übermittelt und Sie erklären sich gleichzeitig damit einverstanden. Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Entdecken und informieren:

Die Geschichte der Kokerei Hansa

zur Webseite der Stiftung für Industriedenkmal
Kokerei Hansa

Die Transformation der Kokerei Hansa

Nach 64 Jahren Betriebszeit erfolgte am 15. Dezember 1992 die Stilllegung der Kokerei Hansa. Seit 1997 gehört die Kokerei Hansa zur Industriedenkmalstiftung, wodurch die 10,7 ha große Anlage vor dem Abbruch bewahrt wurde. Foto: Kokerei um 1990/SIG

Kokerei Hansa
Das Bild zeigt die Titelseite der Wettbewerbsdokumentation des Zukunftsgartens Dortmund.

Wettbewerbsdokumentation

Die Wettbewerbsdokumentation gibt Einblicke in das Wettbewerbsverfahren sowie dessen Ergebnisse.

Zum Download

Fünfmal Gartenausstellung im Ruhrgebiet

Zukunftsgarten Duisburg

Mehr dazu

Zukunftsgarten Gelsenkirchen

Mehr dazu

Zukunftsgarten Lünen

Mehr dazu

Zukunftsgarten Emscherland

Mehr dazu