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IGA 2027Mehr als 33.000 Quadratmeter Gartenkunst treffen auf ein umfassendes Programm aus Kultur, Sport, Bildung und Begegnung

So wird die IGA 2027: Bühnen für die Vielfalt


Ruhrgebiet. 178 Tage, rund 6.000 Veranstaltungen und mehr als 33.000 Quadratmeter gärtnerische Ausstellungen: Die IGA 2027 wird so vielfältig wie das Ruhrgebiet selbst und Gastgeberin für Garten- und Kulturfans weit über Deutschland hinaus. In den Zukunftsgärten treffen Gartenkunst, Pflanzenvielfalt und aktuelle Themen des Gartenbaus auf Musik und Konzerte, Theater und Tanz, Sport und Bewegung, Kunst und Kreativität, Familie und Freizeit, Bildung und Wissenschaft, Literatur und Austausch sowie Angebote für Besinnung und Begegnung. Renommierte Kulturinstitutionen und bekannte Künstler*innen stehen dabei neben regionalen Ensembles, Vereinen, Initiativen, der freien Szene und jungen Talenten. Gleichzeitig zeigen aufwendig gestaltete Pflanzungen, Blumenhallenschauen, Wettbewerbe und besondere gärtnerische Beiträge, warum sich ein Besuch für Blumen-, Pflanzen- und Gartenfans durch die gesamte Saison immer wieder neu lohnt. So entstehen für unterschiedlichste Interessen und Generationen ganz persönliche IGA-Momente.

Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027: „Mich begeistert, wie viele Möglichkeiten unsere Besucherinnen und Besucher 2027 haben werden. Sie können morgens durch blühende Gärten und außergewöhnliche Pflanzungen spazieren, Neues über Pflanzen und Gartenkultur entdecken, mit der Familie aktiv werden, Kunst begegnen und am Abend ein Konzert vor besonderer Industriekulisse erleben. Am nächsten Tag kann die IGA schon wieder ganz anders aussehen und klingen. Dieses Zusammenspiel ist einzigartig und macht die IGA 2027 zur IGA der Vielfalt. Sie lädt dazu ein, sich treiben zu lassen, eigene Lieblingsorte zu finden und immer wiederzukommen – weil sich mit Jahreszeiten, Blütenzauber und Veranstaltungen ständig neue Erlebnisse eröffnen.“

 

Blüten, Gartenideen und Pflanzenwissen: mehr als 33.000 qm gärtnerische Vielfalt

Für Garten- und Pflanzenfans sind die Zukunftsgärten das Reiseziel. Insgesamt sind rund 33.000 Quadratmeter für gärtnerische Ausstellungen vorgesehen. Knapp 9.900 Quadratmeter entfallen allein auf Frühjahrs- und Sommerflor, weitere 5.000 Quadratmeter auf Stauden. Hinzu kommen unter anderem 1.500 Quadratmeter Rosen, 2.000 Quadratmeter Baumschulbeiträge, sechs Mustergärten der Garten – und Landschaftsbauer, 2.200 Quadratmeter „Grabgestaltung und Denkmal“ sowie drei Blumenschauhallen in Dortmund und Duisburg. Wasserpflanzen, schwimmende Beete, Clematis, Gemüse- und Balkongärten sowie botanische Besonderheiten ergänzen die Bandbreite.

Die Vielfalt entsteht gemeinsam mit zahlreichen Fachbetrieben und Gestalter*innen: Geplant sind unter anderem Beiträge von 13 Aussteller*innen beim Frühjahrs- und Sommerflor, 16 bei den Stauden, 13 bei Rosen und Gehölzen sowie zehn bei Dahlien. 47 Friedhofsgärtner*innen und 39 Steinmetzbetriebe beteiligen sich an der Grabgestaltung; für die Blumenhallenschauen sind 27 Gestalterteams vorgesehen. Damit zeigt die IGA nicht nur eindrucksvolle Pflanzenbilder, sondern auch die ganze Bandbreite gärtnerischen und floralen Könnens.

Lydia Frotscher, Leiterin Gärtnerische Ausstellungen der IGA 2027: „Die gärtnerischen Ausstellungen bilden das blühende Herz der IGA 2027. Auf mehr als 33.000 Quadratmetern zeigen wir die ganze Vielfalt, Kreativität und fachliche Qualität des Gartenbaus – von aufwendig komponierten Pflanzungen und außergewöhnlichen Pflanzenraritäten über innovative Lösungen für Klimaanpassung und Biodiversität bis hin zu beispielgebenden Ideen für den eigenen Garten und Balkon. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei auch die große Kunst der Floristik ein: In den Blumenhallenschauen entstehen aus Blüten, Pflanzen und natürlichen Materialien eindrucksvolle Inszenierungen, die handwerkliches Können, gestalterische Kraft und immer wieder neue Ideen miteinander verbinden. Und weil sich die Pflanzungen, Farben und Stimmungen im Laufe der 178 Tage immer wieder verändern, gleicht kein Besuch dem anderen: Wer die IGA im Frühjahr erlebt, wird sie im Sommer und Herbst noch einmal ganz neu entdecken.“

Jeder Zukunftsgarten setzt dabei eigene Akzente: In Duisburg gehören unter anderem rund 2.100 Quadratmeter Staudenmischungen, eine 1.500 Quadratmeter große Rosenfläche, 2.000 Quadratmeter Baumschulbeitrag, ein 250 Quadratmeter großer Clematisgarten sowie eine 1.250 Quadratmeter große Blumenhalle zu den Höhepunkten. Gelsenkirchen verbindet Pflanzen und Zukunftsthemen unter anderem mit dem vertikalen Grün am ehemaligen Kohlenbunker, einem 4.000 Quadratmeter großen Klimawalk und 270 Quadratmetern schwimmenden Beeten. In Dortmund stehen unter anderem über 800 Quadratmeter Wassergärten, zwei je 500 Quadratmeter große Blumenhallenschauen und Sonderbeiträge von Kakteen über Miniteiche bis zu Pilzen auf dem Plan. Auch Lünen setzt mit Obst- und Kübelgehölzen sowie einem Frühjahrs- und Sommerflor eigene gärtnerische Schwerpunkte. Das Emscherland bietet weitläufige Staudenbeete, Themengärten, Streuobstwiesen, einen Weinberg und beeindruckende Aussichtspunkte in die naturnah umgestaltete Auenlandschaft. So verändert sich das Bild der IGA 2027 über Frühling, Sommer und Herbst – und schafft immer neue Anlässe für einen Besuch.

 

Dortmund
Theater, Musik und Kunst zwischen Industriekultur und neuer Landschaft

Die Kokerei Hansa ist 2027 nicht einfach Kulisse, sondern Teil des Programms. Durch das Schauspiel Dortmund wird der Wolkenhügel zur Open-Air-Theaterbühne für Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“. Beim Kinder- und Jugendtheater bewegt sich das Publikum mit „Oh, schöne neue Welt“ durch die Kokerei. Und wenn „The Dorf“ musizierend über das Gelände zieht, wird der gesamte Ort zum Klangraum.

Auch musikalisch liegen Welten manchmal nur wenige Schritte auseinander: Elektropop, Indie, Jazz, Punk und Weltmusik treffen auf Orchesterklang und Klassik, von KAMRAD bis zur Neuen Philharmonie Westfalen. Hinzu kommen Kunst, Sport, Bildungsangebote und gemeinsames Spielen. Ein inklusiver Mitmachtag mit Special Olympics NRW steht dabei ebenso für den Dortmunder Ansatz wie lebensgroße Outdoor-Brettspiele der Spiele-Union.

 

Gelsenkirchen
Eine Bühne für die Stadt und ihre Szene

In Gelsenkirchen soll die IGA auch Bühne für diejenigen sein, die das kulturelle Leben der Stadt und der Region schon heute prägen. 99ROCKETS Records bringt die lokale unabhängige Musikszene ein, Easy Easy jungen Indie-Sound. Gleichzeitig öffnen die Garden Sessions gemeinsam mit popNRW die Bühne regelmäßig für Newcomer*innen.

Doch ein IGA-Tag in Gelsenkirchen kann auch ganz anders klingen: nach Schlager, kubanischen Rhythmen oder großem Orchester. Dazu kommen Straßentheater und Walking Acts, Kunst, offene Sportangebote, Familienprogramme, Workshops und Bildungsangebote. All das sorgt für ganz unterschiedliche Möglichkeiten, den Zukunftsgarten zu erleben. Mit dem FC Schalke 04 wird zudem ein Partner eingebunden, der wie kaum ein anderer für die besondere Sportidentität der Stadt steht.

Beim Tag der Bergbaukultur wird die Geschichte des Ruhrgebiets lebendig mit Knappenvereinen und musikalischem Programm rund um die Bergbautradition.

 

Duisburg
Kunst, urbane Bewegung und Kultur am Rhein

Im Zukunftsgarten Duisburg treffen Garten und Landschaft auf Kunst, Kultur und urbane Bewegung. Gleich zum Auftakt verändert zehn Tage lang ein Lichtkunstfestival den Zukunftsgarten bis in die Nacht hinein. Darüber hinaus begleiten Skulpturen, großformatige Kunstwerke und Installationen die Besucher*innen während der IGA.

Auch musikalisch reicht die Bandbreite von der regionalen Szene bis zu großen Kulturinstitutionen. Die Duisburger Musikerin Stina Holmquist steht beispielhaft für den lokalen Bezug, Glasperlenspiel bringt Elektropop in den Garten. Die Deutsche Oper am Rhein bringt mit „Die ganze Welt ist himmelblau“ ein eigens auf den Anlass bezogenes Operettenkonzert in den Zukunftsgarten.

Einen weiteren Schwerpunkt setzt Duisburg bei urbaner Bewegungskultur. Der IGA Movement Space von URBANATIX verbindet während der Sommerferien Parkour, Calisthenics, Urban Dance, Breakdance und Akrobatik. Rund um den bestehenden Skatepark entstehen gemeinsam mit dem Skateverein Duisburg Workshops, Shows und ein Treffpunkt für die Szene ebenso wie für neugierige Einsteiger*innen.

Friederike Faas, Leiterin Veranstaltungen der IGA 2027: „Das Ruhrgebiet ist eine Region der vielen Bühnen, Szenen und Geschichten – und genau diese Vielfalt wird sich auch im Veranstaltungsprogramm der IGA widerspiegeln. Wir werden mit der IGA 2027 nicht nur zeigen, wie grün das Ruhrgebiet ist, sondern auch, welche kulturelle Qualität hier vorhanden ist. Jeder Punkt unseres Veranstaltungsprogramms ist eine Einladung – an Kulturfans und Familien, Sportbegeisterte und Gartenfreund*innen, an Menschen, die gezielt zu einer Veranstaltung kommen – und an diejenigen, die sich einfach überraschen lassen wollen.“