Industriekultur, Natur und Zukunft an einem besonderen Ort
Fast 120 Jahre lang wurden auf dem Gelände Sprengstoffe für den Bergbau produziert. Die Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff AG (WASAG) nahm hier bereits 1898 ihre Arbeit auf, die Produktion endete erst 2018.
Zur IGA 2027 öffnen sich die Werkstore erstmals für Besucherinnen und Besucher. Bei geführten Rundgängen können sie die besondere Industrielandschaft entdecken und erleben, wie sich der ehemalige Produktionsstandort Schritt für Schritt zu einem Ort für Natur, Geschichte und nachhaltige Entwicklung wandelt.
Neben der Industriegeschichte stehen dabei die Sanierung von Boden und Grundwasser sowie die wertvollen Wälder, Moore und Biotope des Geländes im Mittelpunkt.
„Das ehemalige WASAG-Gelände ist für die Bürgerinnen und Bürger meiner Heimatstadt Haltern am See ein Buch mit sieben Siegeln. Ich freue mich sehr, dass wir diesen besonderen Ort mit all seiner Geschichte öffnen und den Menschen in unserer Region zurückgeben werden“, sagt Landrat Bodo Klimpel.
Ein weiterer besonderer Ort der IGA 2027
Auch Horst Fischer, Geschäftsführer der IGA 2027 Ruhrgebiet, sieht in dem Projekt einen wichtigen Baustein der Ausstellung:
„Die IGA 2027 erhält mit dem ehemaligen WASAG-Gelände einen weiteren Ort, der beispielhaft zeigt, wie das Ruhrgebiet mit seiner Geschichte umgeht und daraus Zukunft gestaltet. Hier werden Industriekultur, Naturentwicklung und nachhaltige Flächenentwicklung auf eindrucksvolle Weise miteinander verbunden.“
Die Besucherinnen und Besucher der IGA 2027 erwartet damit ein weiterer außergewöhnlicher Ort, der zeigt, wie sich das Ruhrgebiet verändert und gleichzeitig seine Geschichte bewahrt.
Zweiter Stern für das IGA-Projekt
Mit dem zweiten Stern bestätigt der Beirat „Unsere Gärten“ die Förderfähigkeit des Projekts im Qualifizierungsverfahren der IGA 2027. Zuvor hatte sich das Vorhaben bereits erfolgreich für den ersten Stern qualifiziert. Der dritte Stern wird nach Erhalt des Förderbescheids vergeben und sichert die Umsetzung des Projekts.
