Baukulturpark Stadtmitte Marl
Aus Erinnerung wächst Zukunft – Baukultur verbindet
Der Baukulturpark Stadtmitte wird zum IGA Präsentationsjahr umgebaut.
Der Park ist in seinem Kern als Friedhof entstanden und wurde im Sommer 2023 entwidmet, nachdem die letzten Ruherechte ausgelaufen sind. Er soll zum Friedenspark weiterentwickelt werden und neben kontemplativen Angeboten auch Gedenkort für die Opfer des Nationalsozialismus werden. Gleichzeit soll er zum Begegnungsort für die Städtefreundschaft aufgebaut werden. Städtebaulich bildet er die Verbindung zwischen den denkmalgeschützten Rathaus am Creiler Platz sowie dem ebenfalls denkmalgeschützten derzeit in Bau befindlichen „Dritten Ort“ Marschall 66, das mit Skulpturenmuseum, Bibliothek, VHS Räumen und einem öffentlichen Veranstaltungsraum zu einer neuen Form eines Bürgerhauses umgewandelt wird. Zu diesem Zweck werden Wegeverbindungen ausgebaut und die bestehenden, im wesentlichen orthogonalen Wegenetze erneuert, Gedenkorte gestalterisch und pädagogisch weiterentwickelt und der alte Baubestand gepflegt und saniert.
Zu dem Projekt zählt auch der Außenraum von Marschall 66, sowie das Umfeld des Grimme- Instituts (bekannt durch den Fernsehpreis) das ebenfalls in einem denkmalgeschützten Gebäude residiert. Rathaus und Vorplatz sind ebenfalls Teil der Maßnahme. Die Besonderheit der gesamten Stadtmitte ist die Umsetzung der städtebauliche Lehre und Leitbilder der 50ziger Jahre in Reinform. Die Stadtmitte ist insbesondre durch die vorbezeichneten Gebäude und Anlagen, aber auch durch den Komplex „Marler Stern“ sowie in seiner gesamten städtebaulichen Konfiguration ein hochwertiges baukulturelles Erbe.
Besonderheiten / Alleinstellungsmerkmal(e)
- Gedenkort für Zwangsarbeiter während des zweiten Weltkriegs sowie Gedenkort für gefallene Soldaten und zivile Opfer der Weltkriege
- Teil der bedeutenden Marler Skulpturenausstellung im öffentlichen Raum
- Eingebettet sind Baudenkmäler als kulturelles Erbe der Nachkriegsmoderne
- Das Kulturprojekt Marschall 66 ist wegen seiner Beispielhaftigkeit vom Bundesministerium für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung im Jahr 2018 als „Nationales Projekt des Städtebaus“ ausgezeichnet und gefördert.
Impressionen
Öffnungs- & Besuchszeiten
durchgehend zugänglich
Erreichbarkeit
DB – Haltestelle Marl Mitte
Alle Buslinie am ZOB Marl Mitte
Parkplatz Kampstraße
Barrierefreiheit
Die Parkanlage ist barrierefrei.
Gastronomieangebot
Gastronomie ist vorhanden
Weitere Gastronomieangebote: Restaurant Noah`s, sowie „Montana“ Hotel mit Gastronomie
Sonstiges
- Bänke und Sitzgelegenheiten
- Hunde sind im Park erlaubt
- Shopping Center Marler Stern mit Outlett „Marlett“
Lageplan
Anschrift
Baukulturpark Stadtmitte Marl
Kampstraße
45768 Marl
Deutschland
amt61@marl.de
Carl-Duisberg-Str. 165, 45772 Marl
Zur Webseite
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Daten
Entstehung:
- 1910 als Friedhof des Stadteils Brassert
Weiterentwicklung:
- Entwidmung 2023
Pläne für zukünftige Entwicklung:
- Landschaftsplanerischer Wettbewerb 2021
- Umsetzung ab 2024
Kontaktinformationen
Kreis Recklinghausen, Stadt Marl
Amt für Stadtplanung und integrierte Quartiersentwicklung
- amt61@marl.de
- Carl-Duisberg-Str. 165, 45772 Marl
- Zur Webseite
„Erlebnisrouten IGA 2027 – Grüne Transformation mit dem Rad erleben"
Das Projekt wurde gefördert von:



