Fredenbaumpark
Hier schlägt das grüne Herz der Nordstadt
Nördlich des Stadtzentrums liegt der Fredenbaumpark, der älteste und mit einer Fläche von rund 65 ha der zweitgrößte Stadtpark Dortmunds. Die grüne Lunge der Nordstadt mit der historischen Vergangenheit als »Luna-Park« ist heute ein Park mit wertvollem alten Baumbestand und vielen naturbelassenen Flächen. Durch die Natürlichkeit ist der Fredenbaumpark auch Heimat vieler Amphibien, Kleinsäuger und Vögel. Ende April/Anfang Mai bezaubern Tausende von Buschwindröschen den Naturliebhaber. Nicht nur dem erholungssuchenden Besucher bietet der Park mit seinen vielen Spazierwegen eine Naherholungsstätte. Auch laden vielen nachstehend
genannte Möglichkeiten der aktiven Freizeitgestaltung zu einem Besuch in den Freizeitpark ein:
• Kinderspielplätze
• Tretbootfahren
• Minigolf
• Joggingstrecke
• Grillplätze (mit Anmeldung)
Ein besonderer Anziehungspunkt ist der Musikpavillon. Hier wird von Mai bis September an Sonn- und Feiertagen ein kostenloses, unterhaltsames musikalisches Programm geboten. Zusätzlich findet zur Adventszeit der Phantastische Lichter-Weihnachtsmarkt statt. Hier wird der Park mit einer Vielzahl von Fackeln, Feuerkörben und Feuerstellen erleuchtet und für Groß und Klein gibt es eine Vielzahl an Unterhaltung. Einen besonderen Höhepunkt in der Veranstaltungsreihe stellt das Lichterfest mit Musik und einer Lasershow Anfang September dar.
Besonderheiten / Alleinstellungsmerkmal(e)
- Der Fredenbaumpark ist ein Waldpark (über 50 % der Fläche).
- Die Bäume stammen
teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert. - Besonders beeindruckend ist die
Buschwindröschen-Blüte im Frühjahr, die sich auf fast 20 ha Fläche erstreckt. - Im Sommer können Tretboote gemietet werden.
- Neben verschiedenen Veranstaltungen im Sommer findet im Winter der Phantastische
Lichterweihnachtsmarkt statt. - Dann verwandelt sich der Bereich um die Festwiese und
den großen Teich in eine stimmungsvolle Weihnachtslandschaft.
Eintritt
- der Eintritt ist kostenfrei
Impressionen
Öffnungs- & Besuchszeiten
Der Park ist frei zugänglich
Erreichbarkeit
> Fahrrad
Aus der Stadtmitte Schützenstraße Richtung Norden
Adresse: Westerholz, 44147 Dortmund
> U-Bahn-Linie U41
Halstestelle »Fredenbaum (Naturmuseum)«
> Buslinien 410 / 411
Halstestelle »AWO-Werkstätten / Jakobstraße«
> Parkplatz
Schützenstraße / Beethovenstraße
Barrierefreiheit
Weite Teile des Parks sind barrierefrei. Ein barrierefreies Leitsystem ist in der Entwicklung.
Gastronomieangebot
Gastronomie ist vorhanden (Schmiedingslust)
Sonstiges
- WC vorhanden
- Bänke und Sitzgelegenheiten
- Hunde sind angeleint im Park erlaubt
- Es gibt eine ausgewiesene Hundewiese
- Fahrradfahren ist in vielen Bereichen des Parks erlaubt, es gibt im Park derzeit drei Stellen mit Fahrradstellplätzen, weitere Stellplätze sind geplant.
- Jugendverkehrsgarten
- Erlebniswelt am Fredenbaum
- Ruderleistungszentrum am Dortmund-Ems-Kanal
- Naturmuseum
- KGV Hobertsburg
- KGV Hafenwiese
- »Depot«
Lageplan
Anschrift
Fredenbaumpark
Westerholz 2
44147 Dortmund
Deutschland
Daten
Entstehung:
- vor 1899 Naherholungsgebiet
- 1899 Wettbewerb zur Umgestaltung (offizielles Gründungsjahr)
Weiterentwicklung:
- bis in die 1930er Jahre: Parkentwicklung durch Gartendirektor Nose
- 1912-1940 Lunapark:1924 einer der attraktivsten Vergnügungsparks der Region
- 1953-1960: Bau eines Jugendspielplatzes, der später (1974) zum Abenteuerspielplatz umgestaltet wird. Bau der Gaststätte Schmiedingslust.
- 1961-1963: Errichtung der Minigolfanlage, Pläne zur Neugestaltung des Stadtparkes mit zusätzlichen Wegen, einem neuen Teich, einem Rosengarten, einem Verkehrsgarten und weiteren Sportmöglichkeiten.
- 1970: Bau des Musikpavillons, Einweihung des Jugendverkehrsgartens, Neugestaltung des Bootsanlegers am großen Teich.
- 1989-1999: Erstellung eines Parkpflegewerkes. Durchführung umfangreicher Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen, Anlage von Stauden- und Biotopflächen, Sicherung von Teichuferzonen, Entsiegelung und Sanierung der Parkwege, Errichtung von Unterstellpavillons, Anlage einer Joggingstrecke, Verlagerung der Minigolfanlage und Erneuerung der Bootsanlegestelle, Errichtung von Orientierungstafeln und Organisation jährlicher Veranstaltungsprogramme. Gründung des Freundeskreises Fredenbaumpark e.V. (1994)
- 2001-2008: Errichtung des Big Tipi und Ausbau der Erlebniswelt. Durchführung umfangreicher attraktivitätssteigernder und ökologischer Umgestaltungsmaßnahmen, der Öffnung des Fredenbaumparks zum Kanal sowie Errichtung eines Parkinformationssystems im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative URBAN II.
- 2019/2020: Entwicklungskonzept Fredenbaumpark mit Teichsanierung, Beetgestaltung, Sanierungsmaßnahmen, einem Verkehrskonzept, neuen Beleuchtungsanlagen, einem Wege-Sanierungskonzept und weiteren Einzelmaßnahmen
- 2023: Verfahren durch die Denkmalbehörde zum Eintrag des Fredenbaumparks in die Denkmalliste der Stadt Dortmund. Die Unterschutzstellung wird voraussichtlich im Frühjahr 2024 vollzogen sein.
Pläne für zukünftige Entwicklung:
- Weiterentwicklung des Parks unter den Aspekten Stadtökologie, Klimawandel und Biodiversität Steigerung der Aufenthaltsqualität
Kontaktinformationen
Stadt Dortmund
Grünflächenamt
- Untere Brinkstraße 81-89, 44141 Dortmund
- Zur Webseite
„Erlebnisrouten IGA 2027 – Grüne Transformation mit dem Rad erleben"
Das Projekt wurde gefördert von:









