Kurpark Hamm
Salzhaltige Luft und blühende Gartenräume – Erholung für alle Sinne
Mit seinem 2009 errichteten Gradierwerk und seiner einmaligen innenstadtnahen Lage direkt am Datteln- Hamm-Kanal gilt der Kurpark als beliebtes und lebendiges Naherholungsgebiet in Hamm und zeigt sich gerade im Sommer von seiner schönsten Seite. Farbenfrohe Blühgärten und schillernde Kurteiche laden die Besucherinnen und Besucher zum Spazieren und Verweilen ein. Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte das Gradierwerk im westlich der Fährstraße gelegenen Teil des Parks aufsuchen und tiefe Atemzüge in der salzhaltigen Luft machen. Oder wandeln Sie im östlichen Parkbereich auf geschwungenen Wegen rund um die Teichanlagen und betätigen sich aktiv im Wassertretbecken auf den Spuren Sebastian Kneipps. Kinder sind ebenso herzlich willkommen und können sich dort auf dem Spielplatz mit großem Kletterparcours austoben. Spannende Kontraste zwischen denkmalgeschützter Architektur, uralten Baumriesen und moderner Parkgestaltung prägen das Gesicht des Kurparks. Bei einem Spaziergang durch die Anlage entdecken Sie viele Spuren der Zeit, als die Stadt Hamm ein Badekurort war, z. B. das historische Kurhaus. Im Sommer finden auf dem Gelände Konzerte und das Kurparkfest statt. Kurz vor Weihnachten können Sie sich beim „Adventsleuchten" auf die Feiertage einstimmen. Die Geschichte des Parks begann in den 1870er-Jahren, als bei der Suche nach Kohlevorkommen eine Solequelle entdeckt wurde. Schon kurze Zeit später wurde das heilsame Salzwasser für Badekuren verwendet - zunächst in einem sehr schlichten Gebäude und in hölzernen Wannen, bis 1882 das repräsentative Badehaus eröffnet wurde. Es folgten ein Kurhaus und ein Logierhaus, in dem die Kurgäste übernachten konnten. Später wurde der Kurbetrieb wieder eingestellt, weil die Sozialversicherungsträger die Kosten für Behandlungen in Hamm nicht mehr übernahmen und auch die Quelle versiegte wenig später. Im restaurierten Kurhaus mit angrenzendem Konzertsaal befinden sich heute ein Gastronomiebetrieb und Veranstaltungsräume. Behandlungen übernimmt heutzutage die benachbarte Klinik für Manuelle Therapie.
Besonderheiten / Alleinstellungsmerkmal(e)
- Gradierwerk mit Gradierwerksgarten, Brunnen- und Teichanlagen
- Historische Bauwerke - (Kurhaus, Pavillon, Kneipp-Becken)
- Spielplatz
Eintritt
- Frei zugänglich
Impressionen
Öffnungs- & Besuchszeiten
Ganzjährig frei zugänglich
Erreichbarkeit
Buslinien 1, 3, 5 und R37 – Haltestelle Knappenstraße
Auto: über A1 oder A2, Ostenallee 87
Barrierefreiheit
Die Parkanlage ist barrierefrei.
Gastronomieangebot
Gastronomie ist vorhanden
Weitere Gastronomieangebote: Gastronomie: Kurhaus, Café d. Manuellen Therapie, Denkma(h)l, Altes Fährhaus und Bootshaus
Sonstiges
- WC vorhanden
- Bänke und Sitzgelegenheiten
- Hunde sind angeleint im Park erlaubt (kostenlos)
- Fahrräder sind erlaubt
- Fahrradverleih: Radstation am Hauptbahnhof
- Unterkunft: Jugendgästehaus Sylverberg, Hamm
- Erlebnistherme Maximare
Lageplan
Anschrift
Kurpark Hamm
Ostenallee 87
59071 Hamm
Deutschland
Daten
Entstehung:
- 1826 Gründung des Schützenvereins, 1. Schützenfest mit großem Tanzzelt und kleineren Restaurantzelten.
- 1867 bisherige Tanzzelt wird durch großen, massiven Tanzsaal ersetzt: der Bürgerschützenhof.
- 1869 Bau eines Restaurationslokals
- 1875 auf der Suche nach Steinkohle stößt man auf eine Solequelle
- 1882 Gründung der Aktiengesellschaft Bad Hamm und Errichtung eines Badehauses
Weiterentwicklung:
- 1900 Restaurationsgebäude wird durch den Bau des Kurhauses ersetzt und ein Gästehaus errichtet.
- 1924 entstehen der Saal mit Kuppelhalle und Ballsaal.
- 1931 erwirbt die Stadt Hamm den Bürgerschützenhof
- 1945-1950 Zentrale der Besatzung
- 1950 Kurhausgarten wird wieder zugänglich gemacht
- 1960 Quelle versiegt, Abriss des Badehauses.
- 1961 Abriss des alten Gästehauses, Bau der Klinik für manuelle Therapie sowie des Waldparkplatzes, Bau des Sorauer Brunnens.
- 1975 Bau eines Trimmpfads und des Kneipp-Beckens. 2003 Bau eines Multifunktionssaals
- 2005 Umgestaltung des Kurhausgartens nach dem Entwicklungskonzept 2005.
- 2008 fördern die Stadtwerke mit einer Spende den Bau des heutigen Gradierwerks, bestehend aus Kopfbauwerk und Langhaus mit überdachtem Wandelgang an der Ostseite
- 2021 Bau des Gradierwerksgarten m. Brunnenanlage
Pläne für zukünftige Entwicklung:
- Erweiterung des Kurparks entlang des Datteln-Hamm-Kanals u. entlang der Fährstraße
Kontaktinformationen
Stadt Hamm
Tiefbau- und Grünflächenamt
- Gustav-Heinemann-Str. 10, 59065 Hamm
- Zur Webseite
„Erlebnisrouten IGA 2027 – Grüne Transformation mit dem Rad erleben"
Das Projekt wurde gefördert von:



















