Parkfriedhof Essen

Stille Wege und lebendige Natur

45138 Essen, Am Parkfriedhof 33

Der kommunale Parkfriedhof in Essen-Huttrop bildet die größte zusammenhängende Friedhofsfläche in Essen. Er wurde mit der ersten Bestattung am 16.12.1924 in Betrieb genommen. Der Friedhof erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 40,46 Hektar und besteht aus einem alten und einem neuen Teil. Beide Teile verfügen über eine Trauerhalle. Die alte Trauerhalle wurde 1989 in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen und auch der alte Friedhofsteil steht seit 1989 unter Denkmalschutz. Im Südwesten des Parkfriedhofs befindet sich der jüdische Friedhof, der seit 1931 genutzt wird. 1941 wurden etwa 36 Grabsteine vom ehemaligen jüdischen Friedhof in der Lazarettstraße dorthin überführt. Der jüdische Friedhof ist nicht Bestandteil des Parkfriedhofs und nicht von dort erschlossen. Auf vier Grabfeldern liegen insgesamt 2.045 Opfer des Zweiten Weltkrieges. Auf dem Parkfriedhof befinden sich zwei Ehrengräber der Stadt Essen. Zum eines das des ehemaligen Oberbürgermeisters und späteren Bundespräsidenten Gustav-Heinemann sowie das der Stifterin Claire Hennes. Das Grabmal der Familie Johann und Elisabeth Goldkuhle geb. Willemsen mit der Grabplastik von 1929 steht seit 1932 an einer Stelle besonderer optischer Geltung auf einem Rondell und ist eines der wenigen bedeutsamen Grabmäler, die noch aus den Anfängen des Parkfriedhofs erhalten sind. Durch sein Alter, seine Weitläufigkeit und Topographie hat sich eine bemerkenswerte Vegetation gebildet, sodass – wie der Name schon sagt – der Friedhof auch Parkanlage und Ort der Erholung und Ruhe ist.

Besonderheiten / Alleinstellungsmerkmal(e)

  • Größe: 40,46 Hektar
  • besteht aus einem alten und einem neuen Teil mit jeweils einer Trauerhalle; der alte Friedhofsteil steht seit 1989 unter Denkmalschutz, ebenso die alte Trauerhalle,
  • vier Grabfelder mit insgesamt 2.045 Opfern des Zweiten Weltkrieges
  • zwei Ehrengräber: Oberbürgermeister und Bundespräsident Gustav Heinemann und Stifterin Claire Hennes
  • Im Juli 2018 wurde das Grabmal der Familie Johann und Elisabeth Goldkuhle geb. Willemsen in die Denkmalliste der Stadt Essen eingetragen. Die Grabplastik aus dem Jahr 1929 steht seit 1932 an einer Stelle besonderer optischer Geltung auf einem Rondell, auf das man geradewegs vom Haupteingang zu läuft.
  • Memoriam-Garten

Eintritt

  • kein Eintrittspreis

Impressionen

Ganzjährig, ganztätig; der Friedhof wird nicht geschlossen

ÖPNV: Haltestelle „Parkfriedhof“, Parkplätze stehen im Umfeld zur Verfügung.

Eine Barrierefreiheit ist aufgrund der Geländetopographie und der Gebäudezugänge nicht in allen Bereichen gegeben.

Gastronomie ist nicht vorhanden

  • WC vorhanden
  • Bänke und Sitzgelegenheiten
  • Hunde sind an der kurzen Leine (nicht länger als 1,5m) auf dem Friedhof erlaubt 
  • Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am Haupteingang

     

Anschrift

Parkfriedhof Essen

Am Parkfriedhof 33
45138 Essen
Deutschland

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