Stadtgarten Essen
Die grüne Seele der Innenstadt
Die Schaffung des Stadtgartens geht auf eine Privatinitiative Essener Bürger im Jahre 1864 zurück. 1881 ging der Stadtgarten in den kommunalen Besitz über und ist somit Essens älteste öffentliche Parkanlage. Der öffentliche Garten dient als „Grüne Lunge“ und bildet eines der Kernelemente des Essener Stadtgrüns. Er wurde besonders wegen seines alten Baumbestandes, des Blumenschmucks und der Staudengärten als „Erholungs- und Zierstätte erster Ordnung“ bezeichnet. Durch die direkte Lage am späteren Saalbau vereinte der Stadtgarten schon immer kulturelle Nutzung mit Erholungs- und Freizeitfunktionen. Durch den Bau des Aalto-Theaters und den Umbau des Saalbaus zur Philharmonie bekam die kulturelle Belegung des Parks neuen Aufschwung. Der Stadtgarten hat bis heute eine besondere Funktion als repräsentative Kultur- und Erholungsfläche inne.
Nach dem Sturm ELA in 2014, der verheerende Schäden auch im Stadtgarten hinterließ, wurden ausgefallene Bäume durch Neupflanzungen kompensiert. In den Folgejahren wurde weitere Bäume vorwiegend durch Baumspenden ergänzt. In den vergangenen vier Jahren wurde viel im Bereich der Staudenflächen unternommen. Aufgrund des Klimawandels und der zunehmenden Trockenheit ist eine intensive Entwicklungsarbeit mit Fokus auf Unterpflanzungen und Stauden notwendig.
Zunächst vor den Toren der Stadt gelegen, stellt der Stadtgarten heute nach mehrfachen Erweiterungen die größte Grünfläche in der Innenstadt dar. Neben großzügigen Wiesen sind ein Teich mit Fontäne und zwei große Spielbereiche für alle Altersklassen besondere Anziehungspunkte. Als weitere Angebote sind ein Spielfeld und eine Boulebahn vorhanden. Der Stadtgarten ist daher vor allem wegen seiner vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten beliebt.
Besonderheiten / Alleinstellungsmerkmal(e)
- älteste öffentliche Parkanlage der Stadt Essen
- zentrale Lage in der Innenstadt
- kulturelles Umfeld mit Philharmonie und Aalto-Theater
Eintritt:
- kein Eintritt
Impressionen
Öffnungs- und Besuchszeiten
ganztägig geöffnet
Erreichbarkeit
Haltestellen: Philharmonie, Aalto-Theater, Hohenzollernstraße
Anfahrt PKW: Über A40 – Ausfahrt Essen-Zentrum –Bismarckstraße – Hohenzollernstraße
Oder über B224 – Hohenzollernstraße
Parken Tiefgarage: Aalto-Theater, Philharmonie, Saalbau
Parken entlang der umliegenden Straßen: Hohenzollernstraße, Huyssenallee, Rolandstraße, Brunnenstraße
Barrierefreiheit
Barrierefreie Zugänge und Wege im Park
Gastronomieangebot
direktes Gastronomieangebot nicht vorhanden
benachbarte Gastronomieangebote:
- Restaurant am Park
- Rütteria Lorenzo
- weitere Restaurants entlang der Huyssenallee und Rüttenscheider Straße
Sonstiges
- WCs vorhanden
- Bänke und Sitzgelegenheiten
- Hunde an der Leine erlaubt
- Fahrradstellplätze an mehreren Zugängen (Aalto-Theater, Philharmonie, Hohenzollernstraße)
- Fahrrad-Verleih-Station: metropole ruhr
- Unterkünfte: Sheraton Hotel, Mercure Hotel
Lageplan
Anschrift
Stadtgarten Essen
Brunnenstraße 4
45128 Essen
Deutschland
+49 201 88-67301
Gruenflaechen.Suedost@gge.essen.de
Schönscheidtstr. 137, 45307 Essen
Zur Webseite
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Daten
Entstehungsjahr/Zeitraum:
- 06.09.1863 Gründung „Essener Gemeinnützige Aktiengesellschaft“ zur Umsetzung eines „für große Versammlungen und Festlichkeiten geeigneten Geländes nebst zweckentsprechendem Gartens“ (Essener Zeitung vom 15.08.1863)
- 23.06.1864 Grundsteinlegung für den Saalbau und den Garten
Weiterentwicklung:
- 1880/81: Wechsel in den öffentlichen Besitz
- 1880 – 1884: zahlreiche notwendige Erneuerungsmaßnahmen
- Entwurf von 1910 spiegelt das typische Raumprogramm eines Stadtparks des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wider, Mittelpunkt war der neu angelegte Teich. Die Absicht, die Parkfläche zu verdoppeln (Brunnen- und Hohenzollernstraße existierten noch nicht) scheiterte aus Kostengründen und aus Gründen des ansteigenden Wohnraumbedarfs.
- 1908 -1913: starke Auslichtung des Baumbestands und kleinere Umbauten
- 1937: Entfernung der umgebenden Mauern (Öffnung zur Reichsgartenschau 1938)
- 2. Weltkrieg: Vollständig Zerstörung
- Planung 1951: Entwürfe zum Wiederaufbau in Anlehnung an das Raumkonzept des Vorkriegszustandes
- Vergrößerung des Stadtgartens durch Grundstücke nördlich des Saalbaus und der Grundstücke an der Hohenzollernstraße - weitere bauliche Maßnahmen führten zu Änderungen und Eingriffen im Park wie der U-Bahn-Bau, der Bau des Sheraton-Hotels am Rande der Parkanlage und die Errichtung des Aalto-Theaters (1988)
- 1994: Verlegung des Spielplatzes aus den 60er-Jahren von der Hohenzollernstraße in den nördlichen Teil
- 2002: Beschluss zur Weiterentwicklung des Essener Stadtgrüns, Stadtgarten als Einzelmaßnahme von Rang enthalten, Überarbeitung im Zusammenhang mit dem Umbau des Saalbaus für die Philharmonie
- 2003: Beschluss des Entwicklungskonzeptes Stadtgarten: Überarbeitung von Wegen und Vegetation, Erweiterung Spielplatzflächen, neue Möblierung, Beleuchtungskonzept, Neubau Boulebahn etc.
- 2015: Entwicklung eines Konzeptes „Zukunftsorientierter klimaangepasster Umbau von Grünanlagen - Stadtgarten“ aufgrund der Folgeschäden durch den Sturm ELA: Staudenpflanzungen, Überarbeitung Wege, Neupflanzung von klimagerechten Bäumen
Pläne für zukünftige Entwicklung:
- Weiterentwicklung und Aufwertung der Spielplatzbereiche
Kontaktinformationen
Stadt Essen
Grünflächenbereich Süd-Ost
- +49 201 88-67301
- Gruenflaechen.Suedost@gge.essen.de
- Schönscheidtstr. 137, 45307 Essen
- Zur Webseite
„Erlebnisrouten IGA 2027 – Grüne Transformation mit dem Rad erleben"
Das Projekt wurde gefördert von:



