Nach einer langen Vorbereitungszeit werden die Ideen und Erfahrungen, die in den vergangenen Jahren in den Gärten verschiedener Wohnangebote von Bethel.regional gesammelt wurden, nun auf dem IGA-Gelände sichtbar. Geplant sind unter anderem Hochbeete und Möbel aus Paletten, Anzuchtflächen für Pflanzen, Weidenkonstruktionen sowie nachhaltige Bewässerungssysteme. Ebenso werden ein selbst gebautes Gartenhaus und diverse Kunstwerke aus eigenen Werkstätten aufgestellt.
Den symbolischen ersten Spatenstich setzten die Bethel.regional-Geschäftsführer Stefan Helling-Voß und Sandra Waters gemeinsam mit Mitgliedern des Projektteams. Dieses besteht aus Klientinnen und Klienten, Mitarbeitenden sowie ehrenamtlich Engagierten, die den Bethel-Garten gemeinsam gestalten.
Mit der Eröffnung der IGA 2027 wird der 400 Quadratmeter große inklusive Bethel-Garten als sogenannter „Zukunftsgarten“ Teil der Ausstellung sein. Neben einem Ort zum Verweilen oder zum Austausch werden in dem Garten auch unterschiedliche Veranstaltungen angeboten, die demnächst über die Homepage der IGA 2027 einsehbar sind.
Bereits seit Ende 2023 engagieren sich Klientinnen und Klienten sowie Mitarbeitende aus unterschiedlichen Wohnangeboten im Projekt „Eine Hand voll Erde“. Das Projekt richtet sich an Menschen mit Behinderungen, psychischen Erkrankungen sowie an wohnungslose Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten. Eine besondere Rolle übernimmt dabei ein Begleitgremium aus neun Klientinnen und Klienten verschiedener Angebote von Bethel.regional. Sie bringen ihre Erfahrungen, Ideen und Wünsche aktiv in die Planung ein und entscheiden gemeinsam über die Gestaltung des Zukunftsgartens. Unterstützt werden sie von Mitarbeitenden und fachkundigen Ehrenamtlichen. Ziel ist es, nun auf dem IGA-Gelände gemeinsam einen vielfältigen Garten zu schaffen, der die Themen Nachhaltigkeit, Klima, Natur und Inklusion erlebbar macht.
Geschäftsführer Stefan Helling-Voß freut sich über das große Engagement der Beteiligten: „Es ist beeindruckend zu erleben, wie sehr sich die Klientinnen und Klienten und unsere Mitarbeitenden mit dem Bethel-Garten identifizieren und ihre Ideen einbringen. So entsteht ein besonderer Ort, der von Anfang an gemeinschaftlich gestaltet wird und in dem Inklusion gelebt wird.“
Mit dem ersten Spatenstich ist nun ein wichtiger Meilenstein erreicht, damit der Bethel-Garten zur IGA 2027 seine volle Blütenpracht entfalten kann.


