Was haben Fußball und die Internationale Gartenausstellung gemeinsam? Die Liebe zum Rasen und die Fähigkeit, Menschen zusammenzubringen. Beim IGA-Special der Veranstaltungsreihe „Dem Fußball seine Dönekes“ im Deutschen Fußballmuseum Dortmund standen genau diese Gemeinsamkeiten im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der IGA 2027 Ruhrgebiet und der Stadt Dortmund widmete das Museum einen Abend der Verbindung von Fußball, Schrebergarten und dem Lebensgefühl im Revier.
Moderator Ben Redelings begrüßte dazu Comedian Abdelkarim sowie Johannes Schüchen von der Deutschen Rasen Gesellschaft e. V., der die fachliche Perspektive auf das Grün zwischen Fußballplatz und Garten einbrachte.
Für die IGA 2027 bot der Abend eine Gelegenheit, Vorfreude auf das kommende Ausstellungsjahr zu wecken. Denn Fußballplätze und Kleingärten prägen das Ruhrgebiet gleichermaßen: Sie sind Orte der Begegnung, der Gemeinschaft und des Engagements. Daran knüpft auch die IGA 2027 an, die vom 23. April bis zum 17. Oktober 2027 Gartenkunst, Natur, Kultur und Begegnung in der gesamten Region zusammenbringt.
„Auf den Fußballplätzen und in den Kleingärten erlebt man viel von dem, was das Ruhrgebiet ausmacht: Leidenschaft, Zusammenhalt und Menschen, die gemeinsam etwas bewegen. Genau daran knüpft die IGA 2027 an. Wir möchten die Menschen für die grüne Zukunft ihrer Region begeistern und Orte schaffen, an denen sie zusammenkommen und eine gute Zeit verbringen können. Der Abend im Deutschen Fußballmuseum hat dafür einen wunderbaren Zugang eröffnet“, sagt Hanspeter Faas, Sprecher der Geschäftsführung der IGA 2027 Ruhrgebiet.
Schrebergarten-Atmosphäre im Fußballmuseum
Für das Special verwandelte sich die gewohnte Wohnzimmerkulisse der Veranstaltungsreihe in einen Schrebergarten. Zwischen Gartenmöbeln und Gartenzwergen rückte neben dem Fußball eine weitere Leidenschaft des Ruhrgebiets ins Rampenlicht: der eigene Garten als Rückzugsort, Treffpunkt und Ort nachbarschaftlicher Begegnungen.
Manuel Neukirchner, Direktor des Deutschen Fußballmuseums, betonte die Verbindung beider Themen: „Schrebergarten und Fußball gehören beide fest zur DNA der Menschen im Ruhrgebiet. Wir freuen uns sehr, dass diese Themen nun auch auf der Bühne unseres Veranstaltungsprogrammes im Museum zusammengefunden haben. Und wir freuen uns sehr auf die IGA im kommenden Jahr und weitere Kooperationen in diesem Sinne!“
Mit Abdelkarim brachte ein Wahl-Duisburger und Preisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2026 seinen humorvollen Blick auf das Zusammenleben im Ruhrgebiet ein. Dabei durfte auch ein augenzwinkernder Ausblick auf die IGA 2027 nicht fehlen:
"Duisburg hat ja schon viele zeitgenössische Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den Schienenersatzverkehr. Und jetzt kommt auch noch die IGA in den Ruhrpott. Zwar erst 2027, aber so hat man wenigstens noch ein bisschen Zeit für die Vorfreude. International ist Duisburg ja schon länger, jetzt kommt endlich auch der Garten dazu. Ich freu mich auf die IGA im ganzen Ruhrpott und ganz besonders in meiner Wahlheimat Duisburg“, sagt Abdelkarim.
Auch Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti unterstrich die Bedeutung der Gartenausstellung für die Stadt:
"Die IGA 2027 bringt den Dortmunderinnen und Dortmundern mit dem Zukunftsgarten ein riesiges Stück Lebensqualität direkt vor die Haustür", so Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti. "Wir präsentieren Dortmund als innovative, grüne Erlebnisstadt. Damit setzen wir starke Impulse für den Tourismus im Ruhrgebiet, die Gastronomie und das Handwerk in Dortmund. Diese Gartenausstellung beweist: Dortmund kann Großprojekte mit Strahlkraft, die nachhaltig sind und Mehrwert haben."
Mit dem gemeinsamen Veranstaltungsabend brachten die IGA 2027 Ruhrgebiet, das Deutsche Fußballmuseum und die Stadt Dortmund die Gartenausstellung schon vor ihrer Eröffnung mitten ins kulturelle Leben der Stadt.
Unter der Leitfrage „Wie wollen wir morgen leben?“ zeigt die IGA 2027, wie die grüne Zukunft des Ruhrgebiets gestaltet werden kann. Dass dabei auch Gemeinschaft und Begegnung eine wichtige Rolle spielen, machte der Abend im Fußballmuseum deutlich: Zwischen Gartenzaun und Fußballplatz gibt es mehr Gemeinsamkeiten, als man auf den ersten Blick vermuten würde.



