Margarethenhöhe

Gelebte Gartenstadt

45149 Essen, Kleiner Markt 1

Die Margarethenhöhe wurde von Margarethe Krupp zum Bau einer Gartenstadt in Essen, südlich der Innenstadt, in Auftrag gegeben. 1906 wurde die Margarethe Krupp-Stiftung ins Leben gerufen, die sich seitdem um die Grundstücke und Gebäude kümmert. Margarethe Krupp hat damals eine Fläche von rund 50 ha erworben, Georg Metzendorf als ganzheitlichen Architekt (Planung der Straßen, Plätze, Gärten/Bäume, Gebäude und Inneneinrichtung) beauftragt und ihm ein Kapital von 1 Mio. Reichsmark zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit Dresden-Hellerau ist die Margarethenhöhe die älteste und größte Gartenstadt Deutschlands.

Die Margarethenhöhe war von Anfang an keine Werkssiedlung, sondern allen Menschen zur Anmietung der Ein-/Zweifamilienhäuser und Wohnungen freigegeben. Es gab sogar eine Höchstgrenze für „Kruppianer“.

Das Erscheinungsbild der Margarethenhöhe wird vor allem geprägt durch die Fassadenbegrünung mit ‚wildem Wein‘ sowie den Gärten (von Anfang an als Ruhezonen geplant-keine landwirtschaftliche Nutzung) und den Plätzen. Einen besonderen „Grünwert“ hat hierbei der Hauxplatz.

Die Margarethe Krupp-Stiftung verwaltet seitdem die Grundstücke und Gebäude.

In den letzten Jahren sind einige „Grünprojekte“ verwirklicht worden: Erstellung eines Gartendenkmalkataloges, Staudengärten, Rosen-Anpflanzungen (Grugarose) und Schenkungen an Mieterinnen und Mieter, Prämierung von „privaten“ Gärten und Balkonbepflanzungen sowie angelegte Blumenwiesen (in Zusammenarbeit mit NABU und BUND).

Eintritt

  • kein Eintritt

Impressionen

  • mit der U17
  • Öffentliche Wege (keine Treppen notwendig)

Gastronomie ist vorhanden

Weitere Gastronomieangebote:

  • Athos
  • Hülsmannshof
  • Mintrop’s Stadthotel
  • sowie Eisdiele, Bäckereien, EDEKA-Markt
  • WC vorhanden
  • Bänke und Sitzgelegenheiten
  • Hunde sind wie in allen öffentlichen Bereichen zu führen
  • Nähe Fahrradnetz

     

Anschrift

Margarethenhöhe

Kleiner Markt 1
45149 Essen
Deutschland

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