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Achtung! Naturschutz von rechts?

Wie Rechtsextremist*innen Umwelt- und Naturschutz instrumentalisieren

Collage vor einem sonnigen Wald. Eine große schwarz-weiße Hand hält eine Lupe vor einen aufgerissenen Bildbereich. In der Lupe sind unscharfe Silhouetten mehrerer Menschen zu sehen. Unten links steht in pinker Schrift das Wort ‚Achtung!‘.
© NaturFreunde NRW

Natur schützen, aber für wen? Rechtsextreme Akteur*innen mischen sich seit Langem in den Natur- und Umweltschutz ein. Wir schauen uns an, welche Ideologien dahinterstecken, wie sie auftreten und woran wir sie erkennen. Gemeinsam überlegen wir, wie wir demokratiefeindlichen und menschenverachtenden Positionen begegnen können.

Der Workshop beleuchtet historische und aktuelle Verbindungen rechter Ideologien mit dem Natur- und Umweltschutz. Dabei geht es unter anderem um die Blut-und-Boden-Ideologie, völkische Vorstellungen von Natur und Heimat sowie aktuelle Versuche, Klimaschutz für rechte Narrative zu nutzen und Naturschutzverbände zu unterwandern.

Der Workshop ist interaktiv aufgebaut. Nach einem gemeinsamen Einstieg analysieren die Teilnehmenden konkrete Beispiele aus Medien und Praxis, setzen sich mit rechten Narrativen, Argumentationsmustern und Symbolen auseinander und diskutieren deren Ziele. Zum Schluss wird überlegt, wie wir mit rechten Positionen umgehen und ihnen etwas entgegensetzen können. Die Teilnehmenden lernen, rechtsextreme und menschenfeindliche Ideologien zu erkennen, Strategien und Motive einzuordnen und problematische Narrative kritisch zu hinterfragen. Sie gewinnen Handlungssicherheit und entwickeln Ideen für einen demokratischen und solidarischen Natur- und Umweltschutz.

Zukunftsgarten Gelsenkirchen, IGA Campus Ruhr

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