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Bergbaugeschichte und Platanen im Ruhrgebiet

Das Foto zeigt prächtige alte schattenspendende Platanen.
© Dr. Peter Piasecki, Sommer 2026

Die Veranstaltung fußt auf dem Band 4 der neuen Schriftenreihe von Dr. Peter Piasecki zu den „Spuren des Bergbaus in Herne“. Schwerpunkt: Platanen und Bergbaugeschichte. Dabei wird gezeigt, wo die Spuren vor allem der alten und mächtigen Platanen mit ihrer besonderen Wirkung für den Klimaschutz im Sommer die Zeitläufte überdauert haben.

Platanen sind Zeigerpflanzen in den Städten des Ruhrgebiets, nicht im biologischen, sondern im historischen Kontext der Entwicklung des Bergbaus im 19. und 20. Jahrhundert. An Zechenstandorten und Bergarbeitersiedlungen fanden und finden sich in hoher Dichte Platanen als sogenannte „Straßenbäume“, als Straßenbegleitgrün. Viele dieser im 19. Jahrhundert gepflanzten Bäume weisen heute Stammumfänge von über 5 Metern auf. Diese Bäume haben aktuell einen besonderen Stellenwert für das Stadtklima und führen uns oftmals auf den Weg zur Bergbaugeschichte des Ruhrgebiets. Inzwischen existieren sehr viele Zechenrelikte nicht mehr. Über existierende alte Platanen lassen sich aber sehr oft Standorte rekonstruieren.

Lernziele: 

1: Platanen erkennen und die besondere Bedeutung für das Stadtklima bewerten.

2. Platanen im Kontext der Industrialisierungsgeschichte im Ruhrgebiet erkennen.

Schreibzeug und Bleistift bitte mitbringen.

Zukunftsgarten Gelsenkirchen, IGA Campus Ruhr

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Zukunftsgarten Gelsenkirchen, IGA Campus Ruhr
Grothusstraße 201, 45883 Gelsenkirchen


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