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Fairer Welthandel? Fokus: Grüner Stahl

Vertreibung aus der Heimat im Cerrado
© Horst Lautenschläger 2003

Wirtschaft im Konflikt mit Menschenrechten? Das muss nicht sein! Am Beispiel „Grüner Stahl“ erklärt ein Insider, wie beides in Einklang gebracht werden kann.

Handelspraktiken in globalen Lieferketten verursachen häufig großes Leid bei Anwohnern. Die Verantwortlichen möchten das meist verschweigen. Das ist jedoch schwieriger geworden. Praktische Durchsetzung von Menschenrechten gehört zur Pflicht ihres Risikomanagements. Im Fokus sind Rohstofflieferungen aus Südamerika, z.B. Kupfer, Lithium und Eisenerz.

Das betrifft auch die Stahlindustrie, die mit „grünem Stahl“ am technischen Fortschritt arbeitet. Im Workshop sprechen wir über neueste Entwicklungen bei den Sorgfaltspflichten in Unternehmen - insbesondere über Risikoanalysen, Präventionsmaßnahmen und Abhilfen.

Ein erfahrener Praktiker stellt vor, wie vorbildliches Handeln aussieht, mit dem schlimme Folgen verhindert werden, wie z.B. Landraub und Vertreibung, Entwaldung und Monokulturen. Schülerinnen und Schüler erhalten Informationen aus erster Hand und diskutieren über nachhaltige Wirtschaft. Hierbei vergleichen sie die Perspektiven von deutschen Verbrauchern und Menschen in den Ursprungsländern.

Zukunftsgarten Duisburg, IGA Campus Ruhr

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