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NS-Zwangsarbeit in Dortmund

Kollage mit Erkennungsbildern von Zwangsarbeitenden und Kriegsgefangenen
© Stadtarchiv Dortmund

Das Seminar gibt einen Einblick in die Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Dortmund. Es beleuchtet ihre Strukturen und Formen sowie die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Betroffenen. Biografien und historische Quellen zeigen, wie rassistische Ausgrenzung, Überwachung und Gewalt das System der Zwangsarbeit prägten.

Das Seminar widmet sich auf lokaler Ebene der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in Dortmund. Im Mittelpunkt stehen die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern sowie Kriegsgefangenen, die während des Zweiten Weltkriegs millionenfach aus den besetzten Gebieten in das Deutsche Reich verschleppt und ausgebeutet wurden. Auch in Dortmund waren tausende Menschen zur Zwangsarbeit eingesetzt – in der Industrie, im Bergbau, in Handwerksbetrieben und bei kommunalen Einrichtungen. Anhand von Biografien, historischen Quellen und lokalen Beispielen wird sichtbar, wer diese Menschen waren, unter welchen Bedingungen sie leben und arbeiten mussten und wie Ausgrenzung, Überwachung und Gewalt ihren Alltag bestimmten. Die Teilnehmenden lernen zentrale Strukturen der NS-Zwangsarbeit kennen, setzen sich mit der rassistischen Ideologie des Nationalsozialismus auseinander und reflektieren die Handlungsspielräume verschiedener Akteure sowie die individuellen Schicksale der Betroffenen.

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